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Kreideabbruch auf der Insel Rügen 27.07.2010. Wieder gab es einen gewaltigen Kreideabbruch auf der Insel Rügen.
In der Nähe der Hafenstadt Saßnitz (Kreideküste) kam es am Dienstagabend, den 27.07.2010 zu einem größeren Kreideabbruch an der Steilküste. Zu dem genannten Zeitpunkt des Absturzes der schweren Massen waren einige Spaziergänger in dem Strandabschnitt unterwegs. Alarmierte Rettungskräfte gingen davon aus, dass eventuell Passanten verschüttet worden waren. Zum Glück gab es am Mittwochmorgen eine erste Entwarnung. Es wurden keine Vermissten gemeldet. Ca. 150 Tonnen Erdreich sind an dem Dienstagabend abgebrochen und ins rutschen geraten. Die Abbruchstelle ist in diesem Gebiet ca. 40 Meter hoch.
In der Regel geraden im Winter durch Frost und Schmelzwasser, sowie im Frühjahr immer wieder Erdreich der Steilküste ins rutschen.
Die Bekannten Wissower Klinken wurden am 25. Februar 2005 auch ein Opfer der gewaltigen Kreideabbrüche. Damals wurden ca. 50.000 Kubikmeter Kreide in die Ostsee gerissen.
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